
Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise und lassen Sie sich von Rebecca Kunikowski in die ereignisreiche Ära Kaiser Franz Josephs I., die Welt der Pferde, der Künstler und die bemerkenswerten Momente entführen, die diesen Ort prägten.
Die Geschichte dieses Gebäudes und seiner Umgebung ist von vielen prägenden Ereignissen geprägt. Im Laufe der Jahrhunderte hat dieser Ort bemerkenswerte Wandlungen durchgemacht. Heute laden wir Sie ein, die Spuren seiner Vergangenheit zu entdecken!
Fast drei Jahrhunderte lang hatte dieser Ort viele verschiedene Funktionen: Er war ein barockes Landgut, eine kaiserliche Reitschule, eine Bühne für Wiens große Filmgeschichte und eine funktionale Nachkriegs-Postgarage.
Heute ist er ein Hotel, das Geschichte lebendig werden lässt.
Die originale Gedenktafel aus dem Jahr 1850, die in unserer Hotellobby hängt, schmückte einst den Eingang der kaiserlichen Reitschule und erinnert uns bis heute an den Kaiser und an die bedeutende Geschichte dieses Ortes…

Als Kaiser Franz I. das Palais im Jahr 1802 erwarb, änderte sich seine Nutzung, und doch blieb es ein Ort des Lebens. Der Kaiser ließ einen ausgedehnten Obstgarten anlegen, der bald als „Kaisergarten“ bekannt wurde. Von hier aus wurde der kaiserliche Hof regelmäßig mit frischem Obst versorgt…

1918 besiegelte das Ende der Monarchie. Das Militärreitlehrerinstitut wurde aufgelöst, und die einstige Reithalle erhielt eine neue Bestimmung: Sie wurde zum Kino…

Ein „Cameo“ ist ein kurzer, oft überraschender Auftritt einer bekannten Persönlichkeit in einem Film – ein Moment, der Zuschauer fasziniert und aufhorchen lässt. Ganz wie diese unerwarteten Filmauftritte, lädt auch unser Café Cameo dazu ein, in die Geschichte des Kinos einzutauchen und sich von seiner Magie verzaubern zu lassen…

Die erhaltenen Säulen des Hauses bewahren bis heute die Spuren vergangener Zeiten. Als Hommage an die Geschichte trägt unsere Bar den Namen „The Farrier“, der an die Reitlehrer des Instituts und ihre Verbindung zu Pferden sowie dem Handwerk des Hufschmieds erinnert…

In unserem 2.000 m² großen Garten steht eine ganz besondere Dame, die den Kaiser vielleicht noch persönlich gekannt hätte! Unsere morgenländische Platane ist über 150 Jahre alt und damit eine lebendige Zeugin der Geschichte des Hauses…

Bei einem Besuch von Kaiser Franz Joseph I. im Militärreitlehrerinstitut scherte ein Pferd aus und brachte den Kaiser in Lebensgefahr. Nur dank eines mutigen Pferdebändigers konnte Schlimmeres verhindert werden, denn sein couragiertes Handeln rettete dem Kaiser das Leben. Aus einem Moment des Schreckens wurde ein Ereignis, das Geschichte schrieb…

Sieben Jahre Krieg und Verwüstung hinterließen tiefe Spuren. Im Jahr 1944 trafen Bomben die ehemalige Reithalle schwer. Nach Kriegsende übernahm die Postverwaltung die Reste der Reithalle und nutzte sie bis 1986 als Garage für elektrisch betriebene Postfahrzeuge. Über eine Auffahrtsrampe gelangten die Fahrzeuge direkt in den heutigen Tagungsbereich….

Ende der 1980er Jahre wurde das Grundstück verkauft, der Denkmalschutz größtenteils aufgehoben und viele Teile der ehemaligen Militärreitschule abgerissen. Erhalten blieben jedoch der denkmalgeschützte Verwaltungstrakt, die Außenmauern, die Säulenhallen sowie das historische Stiegenhaus…

Die Russisch-Orthodoxe Kathedrale zum Heiligen Nikolaus ist seit 1899 unsere Nachbarin und ein beeindruckendes Wahrzeichen der Gegend. Wenn Sie das Hotel verlassen und nach links schauen, können Sie die prachtvolle Kathedrale in ihrer ganzen Größe bewundern…

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Josef I. einen Schifffahrtskanal erbauen, um sein Handelsimperium zu erweitern. Ursprünglich sollte der Kanal bis nach Triest reichen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen jedoch nur bis Wiener Neustadt gebaut…

Nur wenige Schritte von unserem Hotel entfernt liegt eine Straße, deren Name bis ins Mittelalter zurückreicht: der Rennweg. Von 1382 bis 1534 wurden hier zweimal im Jahr die sogenannten „Scharlachrennen“ veranstaltet: prächtige Pferderennen, die große gesellschaftliche Ereignisse waren…

In diesem Viertel residierten einst die Römer, die hier das bedeutende Militärlager „Vindobona“ gründeten: den Ursprung des heutigen Wiens. Von dieser fernen Epoche ist nur ein einziger lebender Zeuge geblieben: die tausendjährige Eibe bei Rennweg 12….

Wussten Sie schon, dass in der Ungargasse die Europahymne ihren Ursprung hat? Im Haus Ungargasse 5 vollendete Ludwig van Beethoven im Jahr 1824 seine weltberühmte 9. Symphonie, inspiriert von Schillers Gedicht „Ode an die Freude“…

Auch Gustav Klimts wohl bekanntestes Gemälde, „Der Kuss“, hat hier seinen Ursprung. Klimts Muse Emilie Flöge, die gemeinsam mit ihm auf dem Gemälde zu sehen sein soll, lebte ebenfalls in der Ungargasse. Die Nähe von Kunst, Mode und geistigem Austausch prägte diese Zeit nachhaltig und machte die Gegend zu einem Zentrum kreativer Inspiration…

Ein weiterer musikalischer Mittelpunkt war das Haus Ungargasse 46. Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte es in den Besitz der Klavierbauer-Dynastie Streicher. Der angeschlossene Konzertsaal war ein bedeutender Ort des Wiener Musiklebens und trug wesentlich dazu bei, Wiens Ruf als Musikmetropole zu festigen. Handwerkskunst und musikalische Exzellenz fanden hier eine gemeinsame Bühne…

Außerdem erhalten Sie während Ihres Aufenthalts jeden Tag zwischen 23:00 und 12:00 Uhr ein kostenloses Hausgetränk und einen leichten Snack.